Bei der Vielzahl von Angebotenen Vibrationsplatten ist es sehr schwierig einen Überblick über die zahlreichen Modelle der unterschiedlichen Hersteller zu bekommen. Deshalb haben wir eine Sichtung, grobe Beurteilung der angebotenen Geräte und eine Kategorisierung gemäß ihren technischen Möglichkeiten vorgenommen.
Daraus ergeben sich 4 Kategorien mit folgenden Einsatzgebieten resp. Anwendungen:
- Geräte für Fitness und Training, mit maximaler Effizienz und zeitgemäßem Design
- Geräte für Therapie, Präventation und Training mit exakter Parameterwahl uns höchster Sicherheitsstufe
- Geräte für Beauty- und Kosmetikbereich, mit entsprechendem Zubehör
- Geräte für privaten Einsatz, Homefitness, welche etwas preiswerter sind
Unterschiedliche Vibrationsplatten
Grundsätzlich unterscheiden sich Vibrationsplatten in der Art der Vibrationstechnik und der Parameterwahl.
Parameter
Die Amplitude ist die Distanz, in der sich die Vibrationsplatte im Millimeterbereich senkrecht auf und ab bewegt. Der zweite Parameter ist die Vibrationsfrequenz, also die Anzahl der Auf- und Abwärtsbewegungen der Platte pro Sekunde. Und schließlich der dritte Parameter, die Zeitdauer der jeweiligen Trainingssequenz.
Ach ja, und dann ist da natürlich noch der Startknopf.
Vibrationstechniken
Damit wird die Art der Bewegung der Vibrationsplatte unterschieden. Es gibt drei Techniken, Oszillation, 3-Dimension (Tri-Planer) und Horizontal. Die positiven Effekte des Vibrationstrainings lassen sich mit allen drei Techniken erreichen.
- Oszillation, diese Geräte haben in der Regel eine Amplitude von 1 – 10 mm. Der Einsatzbereich umfasste den Beauty- und Kosmetik, den Fitness- und Sport aber auch den Therapie Bereich. Bei diesen Geräten wird der Vorteil der Wippbewegung mit der Vibration der Tri-Planer und der horizontalen Bewegung kombiniert.
- Tri-Planer, diese Geräte eignen sich vor allem für spezialisiertes Training mit einer sehr hohen Frequenz (> 30 Hz) in Form von vertikalen Micro-Schwingungen und einer Amplitude von 1 – 4 mm.
- Horizontal Vibration, für den therapeutischen Einsatz. Diese Geräte finden man nicht mehr oft.....
Richtige Frequenz ist wichtig
Die Wirkung des Vibrationstrainings ist frequenzabhängig. Hohe Frequenzen zwischen 20 und 30 Hz steigern durch intensive reflektorische Stimulation die Muskelleistung (=PS, =Watt, Produkt aus Kraft und Geschwindigkeit).
Niedrige Frequenzen zwischen 10 - 20 Hz lockern die Muskulatur und ermöglichen so Dehnung/ Erhöhen die Beweglichkeit und vermindern Schmerzen. Dabei hängt die zu wählende Trainingsfrequenz von den individuellen Resonanzbedingungen ab.
Für trainierte- und Leistungssportler wird ab 20 Hz vor allem die Schnellkraft auftrainiert.
