Frequenzen

Die Wirkung des Vibrationstrainings ist frequenzabhängig. Hohe Frequenzen zwischen 20 und 30 Hz steigern durch intensive reflektorische Stimulation die Muskelleistung und vor allem den Aufbau der schnellen Muskelfaser (=PS, =Watt, Produkt aus Kraft und Geschwindigkeit).
Niedrige Frequenzen zwischen 10 – 20 Hz lockern die Muskulatur und ermöglichen so Dehnung/ Erhöhen die Beweglichkeit und vermindern Schmerzen.
Dabei hängt die zu wählende Trainingsfrequenz von den individuellen Resonanzbedingungen
ab.

  • max. 10 Hertz, Schwingungen so langsam, dass Gleichgewichtssinn aktiv in die Stabilisierung eingreift und trainiert wird.
  • 10 – 12 Hertz, Gleichgewichtsorgan im Körper noch aktiv und dadurch trainiert. Muskeln werden kurz gedehnt und reagieren mit einer Kontraktion
  • 12 – 20 Hertz, Gleichgewichtssinn hat nicht genügend Zeit auf reflexhafte Bewegung zu reagieren. Muskel kontrahieren und entspannen. Idealer Bereich zum Dehnen und lockern der Muskulatur
  • ab 20 Hertz, Zeitdifferenz zwischen Amplituden zu kurz für Entspannung. Mit zunehmender Frequenz steigt die Spannung des Muskels. Muskelleistung der schnellen Muskulatur (FT-Fasern) wird trainiert.

Hintergrund zu Frequenz und Schwingungen