Bei der Vielzahl von Angebotenen Vibrationsplatten ist es sehr schwierig einen Überblick über die zahlreichen Modelle der unterschiedlichen Hersteller zu bekommen. Deshalb haben wir eine Sichtung, grobe Beurteilung der angebotenen Geräte und eine Kategorisierung gemäß ihren technischen Möglichkeiten vorgenommen.
Daraus ergeben sich 4 Kategorien mit folgenden Einsatzgebieten resp. Anwendungen:
- Geräte für Fitness und Training, mit maximaler Effizienz und zeitgemäßem Design
- Geräte für Therapie, Präventation und Training mit exakter Parameterwahl uns höchster Sicherheitsstufe
- Geräte für Beauty- und Kosmetikbereich, mit entsprechendem Zubehör
- Geräte für privaten Einsatz, Homefitness, welche etwas preiswerter sind
Unterschiedliche Vibrationsplatten
Grundsätzlich unterscheiden sich Vibrationsplatten in der Art der Vibrationstechnik und der Parameterwahl.
Parameter
Die Amplitude ist die Distanz, in der sich die Vibrationsplatte im Millimeterbereich senkrecht auf und ab bewegt. Der zweite Parameter ist die Vibrationsfrequenz, also die Anzahl der Auf- und Abwärtsbewegungen der Platte pro Sekunde. Und schließlich der dritte Parameter, die Zeitdauer der jeweiligen Trainingssequenz.
Ach ja, und dann ist da natürlich noch der Startknopf.
Vibrationsarten
Da ist zum einen die „kreisende Bewegung“ bei der die Vibrationsplatte durch einen kugelförmigen Motor in alle Richtungen angetrieben wird. Der Nachteil dieser Vibration ist, dass eine Bewegung in horizontaler Richtung erzeugt wird, und die dabei entstehenden Scherkräfte negativ auf den Körper wirken können.
Bei einer rein vertikalen Vibration bewegt sich die gesamte Vibrationsplatte senkrecht auf und ab. Die Vibrationskräfte (sinusförmige Vibration) wirken auf den Körper linear nach oben und nach unten. Die Vibrationsimpulse wirken direkt auf die Körperachse, ohne dabei negative Seit – Kräfte zu erzeugen.
Die wippende Vibration, auch seitenalternierende Vibration genannt, beschreibt ebenfalls eine rein vertikale Bewegung. Allerdings bewegt sich hier die rechte und linke Seite der Vibrationsplatte gegengleich nach oben und unten. Man kann dies mit einer Wippe vergleichen. Bei dieser Vibrationsart wird die natürliche Bewegung des Hüftschunges simuliert.
Einige Geräte bieten die Kombination der Vertikalen und seitenalternierenden Vibration durch einen Umschaltmodus. Es gibt aber auch Geräte die mehrere Bewegungsrichtungen auf einmal unterstützen. Dabei findet die Bewegung seitlich alternierend und vor- und zurück statt. Diese Vibrationsart ist dadurch keine rein vertikale Vibration mehr..
Die Art der Schwingungen im Zusammenwirken mit weiteren Faktoren wie Frequenz, Amplitude und Dauer einer Behandlung bestimmen deren Erfolg.
Die sinusförmige (gleichförmig vertikale) und die stochastische („unterschiedlich beeinflusste vertikale) Schwingung unterscheiden sich erheblich u.a. in deren Einsatzbereichen, dem Belastungsempfinden und der Wirkung auf den Körper.
Die reine Sinusschwingung (Auf- und Ab-Bewegung oder vertikale Schwingung) ist bis in den Kopf hinein spürbar. Nur ein geringer Prozentsatz unserer Bevölkerung (Leistungssportler) kann diese Schwingungen gut vertragen und verarbeiten.
Richtige Frequenz ist wichtig
Die Wirkung des Vibrationstrainings ist frequenzabhängig. Hohe Frequenzen zwischen 20 und 30 Hz steigern durch intensive reflektorische Stimulation die Muskelleistung (=PS, =Watt, Produkt aus Kraft und Geschwindigkeit).
Niedrige Frequenzen zwischen 10 - 20 Hz lockern die Muskulatur und ermöglichen so Dehnung/ Erhöhen die Beweglichkeit und vermindern Schmerzen. Dabei hängt die zu wählende Trainingsfrequenz von den individuellen Resonanzbedingungen ab.
Für trainierte- und Leistungssportler wird ab 20 Hz vor allem die Schnellkraft auftrainiert.
